Das Institut für Verteilte Intelligente Systeme befasst sich in Lehre und Forschung mit Themen dezentraler intelligenter Systeme mit Schwerpunkt auf den Bereichen der künstlichen Intelligenz (KI), dem Internet of Things (IoT) und der IT-Sicherheit.


Intelligente Systeme prägen inzwischen viele Bereiche unseres Alltags. Sie greifen verstärkt und zumeist transparent auf Informationen, Fähigkeiten oder Wissen anderer meist räumlich getrennter Systeme zu. Dabei tauschen sie sich im Allgemeinen über internetbasierte Kommunikationsstrukturen aus. Beispiele sind Sprachassistenten wie Siri oder Alexa, funkbasierte Sensornetzwerke oder ganz allgemein formuliert Multi-Agenten-Systeme, die auch mit Mensch und Umwelt unmittelbar interagieren können. In einem derartigen Verbund aus informatischen und softwaretechnischen Komponenten mit mechanischen und elektronischen Elementen spielt neben dem Informationsaspekt der Netzwerkaspekt eine wichtige Rolle. Er ermöglicht nicht nur die Beteiligung unterschiedlich komplexer Systeme an einem kommunikativen Austausch, sondern verknüpft Informationstechnologien von eingebetteten Systemen bis zu Cloud Computing und bildet damit die Grundlage zur Entwicklung intelligenten Verhaltens. Eine abgesicherte, zuverlässige und damit sinnvolle Nutzung verteilter intelligenter Systeme erfordert Maßnahmen zum Schutz des Netzwerks, der zentralen Systeme und der mobilen Endgeräte. Deren Informationen sollten durch moderne, integrierte Sicherheitsmaßnahmen vor manipulativen Eingriffen in jeglicher Form geschützt werden.


Unser Institut verfügt über ein hochwertig ausgestattetes KI- und Security-Labor. Damit bestehen hervorragende Rahmenbedingungen, um Forschungsaktivitäten zu den verschiedenen Themen durchführen und die Lehre anwendungsorientiert gestalten zu können. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Themenschwerpunkten des Instituts finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Professuren.